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¬ Die Bruderschaft | Ehrenmitglieder

Pfarrer Antonius Berges

Pfarrer Antonius BergesDechant i. R. Pfarrer Antonius Berges wurde am 22 Februar 1899 in Eupen geboren. Am 28. März 1925 empfing er im Dom zu Paderborn die Priesterweihe. Die Feier der Primiz war am 12. April 1925 in der Probsteikirche St. Walburga zu Werl. Als Vikar wirkte er von 1925 bis 1927 in Dingelstädt im Eichsfeld. Von 1927 bis 1932 in Egeln Marienstuhl im Bezirk Magdeburg; von 1932 bis 1940 in Oestrich, Kreis Iserlohn, von 1940 bis 1944 in der Pfarrei St. Meinolphus in Bochum. Am Heiligabend des Jahres 1944 traf er mit der Bahn in Niederense ein . Sein erster Weg führte ihn in die St. Anna Kapelle, in der gerade die Weihnachtsmesse gefeiert wurde. In den Jahren bis zur Errichtung des Pfarrhauses wohnte Antonius Berges bei Familie Söbbeler auf dem Hof. Er war massgeblich an dem Bau der neuen "Porta Coeli" auf dem Berge, der St. Bernhardus Kirche, beteiligt, die er gemeinsam mit dem Erzbischof Pfarrer Lorenz Kardinal Jäger aus Paderborn als Gemeindepfarrer am 9. April 1949 einweihen konnte. Als Pfarrer diente er der Gemeinde St. Bernhard in Niederense-Himmelpforten bis 1975. Viele Jahre war er Dechant im Dekanat Werl. Danach wurde er zum Ehrendechant ernannt. Nachdem die Schützenbruderschaft sich nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1947 wiedergefunden hatte, wurde Pfarrer Antonius Berges Präses der Schützenbruderschaft. 1975 wurde er von Pfarrer Josef Dohmann als Präses abgelöst und von der Generalversammlung am 13. April 1975 zum Ehrenpräses ernannt. Am 28. März 1985 feierte er sein Diamantenes Priesterjubiläum. Bis zu seinem Tod lebte und wirkte er weiter in seiner Gemeinde und alle erfuhren seinen guten Rat und seine Hilfe. Ein priesterliches Leben und Wirken vollendete sich in seinem schweren Leiden. Er trug es in der Gewissheit, dass Gott gerecht und voll Erbarmen ist. Am 27. Januar 1988 starb Pfarrer und Dechant i.R. Antonius Berges. Der Vorstand der St. Hubertus Schützenbruderschaft hatte stundenweise die Totenwache am Sarge ihres Ehrenpräses in der Pfarrkirche St. Bernhard übernommen und eine grosse Zahl von Schützenbrüdern gab ihrem ehemaligen und verdientem Seelsorger das letzte Geleit.

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