Theodor Heimann wurde am 12.Dezember 1913 in Niederense geboren. Nach seiner Schulzeit arbeitete er in dem Betrieb seines Vaters. Später wurde er Teilhaber der Firma und führte die Firma zu internationalem Ruf, den sie heute noch hat. Theodor Heimann war verheiratet mit Gertrud, geb. Sternschulte. Sie hatten ein Kind. Mit seiner zweiten Frau Maria, geb. Molitor, gab es noch zwei Kinder. Von 1946 bis 1965 war Theodor Heimann Bürgermeister der Gemeinde Niederense. Amtsbürgermeister Christian Cramer leitete 1946 die Neuwahl und gab die einstimmige Wahl von Theodor Heimann zum Bürgermeister bekannt. Im Jahre 1937 trat er der Schützenbruderschaft Niederense bei. 1939 schoss Theodor Heimann den Vogel ab und nahm seine Frau Gertrud zur Königin. Diese Königswürde bekleideten sie wegen des Zweiten Weltkrieges bis 1948. Ende 1947 lud er, zusammen mit dem Kassierer Bernhard Langesberg, zur ersten Versammlung der Schützen nach dem Kriege ein. Am 1. Juli 1957 übergab Theodor Heimann als Bürgermeister der Gemeinde Niederense die vorhandene Mehrzweckhalle der Gemeinde einer neuen Bestimmung, damit sie der gesamten Bevölkerung der Gemeinde zur Verfügung stehe. Aus Dankbarkeit für seine grossen Verdienste um die Schützenbruderschaft wurde Theodor Heimann in der Generalversammlung am 21. Juli 1957 zum Ehrenmitglied ernannt. Nachdem die Schützenbruderschaft 1970 die Mehrzweckhalle von der Gemeinde Ense erworben hatte, wandte der Vorstand der Bruderschaft sich zwecks Umbaues an Theodor Heimann. Dieser bestärkte den Vorstand in seinem Vorhaben. Im Jahre 1974 war der Betriebshof der Firma Heimann eine grosse Baustelle, weil die Eisenträger für die neue Halle bei der Firma gefertigt wurden. Theodor Heimann verstarb am 20. März 1993 in Niederense.