Friedel Junker wurde am 24.Februar 1929 in Niederense geboren. Nach seiner Schulbildung, die er im Jahre 1949 am Gymnasium in Neheim-Hüsten mit dem Abitur beendete, studierte er an den Universitäten Bonn und Köln Volks- und Betriebswirtschaft und schloss sein Studium als Dipl. Kaufmann im Jahre 1953 ab. Seit 1958 war er Teilhaber der Firma ESJOT-Werk Schiermeister & Junker in Niederense bis zum Verkauf der Firma im Jahre 1984. Noch bis zum Jahre 1996 war er als freiberuflicher Berater in der Firma tätig. Friedel Junker ist verheiratet mit Elisabeth, geb. Notthoff und hat mit ihr drei Kinder. Im Jahre 1960/61 war er Schützenkönig und seine Frau Elisabeth Schützenkönigin. Seit 1962 war er im Schützenvorstand als Archivar tätig und übernahm am 19. April 1969 von Ernst Söbbeler das Amt des Stellvertr. Brudermeisters. Nach dem Ausscheiden des Brudermeisters Hans Puppe am 28. April 1979 wurde Friedel Junker zum Brudermeister der St. Hubertus Schützenbruderschaft gewählt. Dieses Amt hatte er bis 19. März 1993 inne und übergab es an Franz Josef Gerlach. In einer Lobrede auf den Ausscheidenden bedankte sich der neue Brudermeister für die geleistete Arbeit von Friedel Junker, besonders aber für die Vertretung der Schützenbruderschaft in den überörtlichen Kreisen und Bezirken des Schützenwesens. Friedel Junker wurde von der Generalversammlung am 19. März 1993 zum Ehrenmitglied gewählt. Schon am 9. Juli 1972 wurde Friedel Junker für seine 10jährige Vorstandsarbeit ausgezeichnet und am 5. Juli 1981 wurde ihm durch Bundesoberst Wilhelm Haake der "Orden für hervorragende Verdienste" des Sauerländer Schützenbundes verliehen. Der grosse Ordensteller des SSB wurde Friedel Junker für seine 26 Jahre dauernde Vorstandstätigkeit am 5. Juli 1987 überreicht. Von 1971 bis 1996 war Friedel Junker Stellvertr. Kreisoberst der Kreisgruppe Soest im "Sauerländer Schützenbund" und damit auch Mitglied des erweiterten Bundesvorstandes im SSB. In den Jahren von 1987 bis 1996 war Friedel Junker auch Vorstandsmitglied in der Europäischen Gemeinschaft der Historischen Schützen (EGS) und wurde im Jahre 1988 als Ritter in den "Orden vom Roten Löwen und dem Hl. Sebastian von Soissons Navarra" aufgenommen. Die Investitur (Einsetzung)erfolgte durch den Grossmeister des Ordens, General a. D. Leo Jans, in Maaseik (Belgien). 1989 wurde er zum Offizier des Ordens befördert und 1990 in den "Ritterorden vom Hl. Sebastian" durch den Grossmeister des Ordens, Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Erzherzog Dr. Otto von Habsburg, in Valkenburg (Niederlande) eingesetzt. Ehrenamtlich war Friedel Junker Vorsitzender des Pfarrgemeinderates der St. Bernhard Kirchengemeinde Niederense, Mitglied des Dekanatsrates Werl, Vorsitzender des Bezirksrates Hellweg sowie Mitglied des Pastoralrates der Erzdiözese Paderborn. Von 1965 bis 1984 war Friedel Junker ehrenamtlich am Sozialgericht Dortmund und am Landgericht Arnsberg tätig.Seinen Lebensabend verbringt Friedel Junker mit seiner Frau Elisabeth in Arnsberg-Herdringen.